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    • Datum

      25.03.2026 18:53

    • Verfasser

      Annamirl Hufnagel

    • Tour

      Watzmannkinder

    • Kommentar

      Cool...der Blick auf das gestrandete U-Boot :>) mega !!!

Datum Bundesland Verfasser Tour

4. Hermann Buhl-Gedächtnisbiwak am Dachstein, 07.03.2020, Pflügl Thomas

Hermann Buhl-Gedächtnisbiwak - Schneebiwak an der Rumplerrunde - Futbründl

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Unser Biwakplatz am Dachstei…

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Tourenbeschreibung

Östlich des Niederen Gjaidsteins (2.482 m) auf ca. 1.900 m bauten wir zum 4. Mal zum Gedenken an Hermann Buhl am Dachsteinplateau ein Schneebiwak.
Widrige Verhältnisse (50-70 km/h Wind am Krippenstein, white out, Lawinenstufe 3), aber es hat geklappt, guten Biwakplatz gefunden, dummerweise Ostwind. Haben zu 7. (!) in einem Biwak übernachtet (inkl. 2 Frauen am Internationalen Frauentag). :-)
Unser Biwakplatz war bei den Rumpler Seeleins auf knapp 1.900 m, unweit des weltberühmten Futbründls (siehe Karte). ;-)

Ein sehr naturnahes Abenteuer ist es klarerweise auch, es geht mir aber in erster Linie um Bewusstseinsbildung - Bewusstseinsbildung - Bewusstseinsbildung.
Das Wissen, wie man ein Biwak baut, ist sehr wertvoll und baut auch das Selbstbewusstsein auf - wer noch nie eines gebaut hat, wird sich auch im Notfall dabei schwer tun (und deshalb unbedingt zur Hütte oder ins Tal wollen).
Hinweis: Der Zeitbedarf für den Bau eines Panzerknacker-Iglus/Panzerknacker-Biwaks ist höher als vielfach in den Köpfen und der Literatur verankert: 2-3 Stunden (eher 3)inklusive Innenausbau: kuppelförmige Decke (damit das Schmelzwasser seitlich herunterrinnen kann) Decke glätten (Antitropfschutz).
Ein weniger komfortables Schachtbiwak kann in 30-45 Minuten fertig sein, und ist im Notfall auch gut genug, um uns vor dem tödlichen Wind zu schützen.
ABER: Ein Panzerknacker-Iglu/Panzerknacker-Biwak funktioniert sowohl bei Abwesenheit von Wechten, bei geringer Schneehöhe, als auch bei schlechtem (=lockerem) Schnee und bietet einen optimalen Schutz.
Also im Notfall lange genug vor der Dämmerung die Entscheidung treffen, dass ein Notbiwak jetzt die beste Wahl ist.

Ich habe am stürmischen Samstag bei der Kaserne Oberfeld 3 Deutsche, die zur Simonyhütte wollten (Trägerweg) beim 2ten (Rettungs-)Versuch zur Gjaidalm geschickt. Keine Gebietskenntnisse, keine Navigationshilfen, keine Ahnung. :-(   :-(   :-(

Unglück am Dachstein mit 5 Toten: Schlimm, aber auch nicht nur Pech....
Beim zu 98% flachen Zustieg zum Biwakplatz habe ich 1 x Abstand verordnet, es war lokal enorm viel Triebschnee (ca. 90% verblasen, 10% Neuschnee). 

https://tirol.orf.at/stories/3038007/
Achja, und alle Gaskocher in der Nacht konsequent aus dem Biwak rauszuschmeißen, war eine sehr gute Entscheidung.....
Der Sonntag war traumhaft. - Alpenträume statt Albträume!

Thomas Pflügl
Alpenverein Freistadt, Landesalpinreferent OÖ

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