letzte Kommentare
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Datum
02.04.2026 19:43
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Verfasser
Annamirl Hufnagel
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Tour
Sonntagshorn und Peitingköpfl
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Kommentar
Georg i mach immer des gleiche Format, immer Hochkant, nie bearbeitet...jetzt sa...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Tennengebirge Plateau "Forever", 14.02.2019, Michael Revers
Zum Eiskogel, 2321 m
Unterwegs
Sandkar und Wermutschneid, 2304 m
Steinmann an der Kreuzung Bleikogel/Scheiblingkogel
Am Bleikogel I, 2411 m
Am Bleikogel II, 2411 m
Leopold Happisch Haus, 1925 m
Knallstein, 2233 m
Hochwieskogel, 2220 m
Am Hochwieskogel, 2220 m
Scheiblingkogel, 2289 m
Bergmesse am Scheiblingkogel
"
Personen sind "gepixelt…
Am Scheiblingkogel, 2289 m
Abendstimmung mit Blick zum Hochpfeiler, 2410 m
Wengerscharte, 2077 m
Tiroler Kogel, 2322 m
Tourenbeschreibung
Es musste einfach wieder einmal sein. Die stabile Hochdruckwetterlage verlangte geradezu nach einer langandauernden Skitour. Also ging es für vier(!) Tage/Nächte hinauf auf das Plateau im Tennengebirge mit "Aufenthalt im Freien". Freilich kann man solche Touren auch an einem Tag "abhacken", aber ich wollte einfach länger oben am Plateau verweilen.
Ein geeigneter Platz für das Biwak war nicht schwer zu finden und dann war es schon ein irres Gefühl jeden Morgen aufzuwachen mit dem Verständnis, dass es nur noch knapp hundert Höhenmeter etwa zum Scheiblingkogel oder ähnlichen Gipfeln sind. Eigentlich begann jeder Skitourentag zuerst einmal mit "Tiefenmetern".
Meine GPS-Uhr zeigte am Ende der gesamten Skitour über 60 km Weglänge an, freilich aufgeteilt auf die vier Tage. Ich besuchte viele bekannte und auch weniger prominente Gipfel am Plateau, wie zum Beispiel den wohl wenig überlaufenen Hochwieskogel, mitten im Zentralplateau gelegen.
Diesen Winter hat es irre Schneemengen, die Markierung der Wengerscharte ragt kaum noch aus dem Schnee und beim Happisch Haus könnte man ebenerdig in den ersten Stock einsteigen. Ebenso sind viele Höhleneingänge und Portale völlig vom Schnee zugedeckt. Umgekehrt bedeutet diese reichliche Schneeauflage natürlich auch ein schnelles Vorankommen am Plateau, weil die - sonst im Sommer so zerklüftete - Landschaft sehr sanft gewellt erscheint.
Die Schneedecke war ebenfalls sehr gut gesetzt und das Spuren war überhaupt kein Problem, wobei ohnehin jeden Tag etliche neue Spuranlagen hinzu kamen. Man konnte es sich förmlich aussuchen, welche der "Autobahnen" man benutzen wollte.
Insgesamt war es eine tolle Zeit oben am Plateau, ich möchte keine Minute missen. Dem am Anfang zu überwindenden "Schweinehund" in Form von einem schweren Rucksack und etwa den Entbehrungen unserer vielen nicht mehr wegzudenkenden Bequemlichkeiten daheim, standen ein unvergleichliches Ski- und Naturerlebnis gegenüber. Und das für vierundzwanzig Stunden jeden Tag. Nachts belohnte den natur-romantischen Biwakierer dann noch der immer voller werdende Mond in der traumhaften Winterglitzerwelt.