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    • Datum

      18.01.2026 20:56

    • Verfasser

      Robert Vondracek

    • Tour

      Hofalm

    • Kommentar

      Durch den Temperaturrückgang waren die Spuren heute, 18.1.2026 noch störender. A...

Datum Bundesland Verfasser Tour

Parinacota 6342m, 17.05.2011, Heider

die Zwillinge

links der Parinacota.

Parinacota

"der Aufstieg erfolg ungefä…

Aufstieg zum Camp

"schöner Kontrast: Lava, Mo…

am Sattel zwischen den Zwillingen

Blick nach Chile

Sajama

"nach kurzem Lavasandzwischenspi…

beginnendes Büßereis

nicht gerade ideal, aber noch ni…

im Aufstieg

Der Kraterrand rückt näher

..wenn auch nur sehr langsam

eine schöne Zahl..

"auch wenn diese in diesem Momen…

Helmut bei der Abfahrt

"wer schneller oben ist, ist auc…

Krater 1

der Zipfel rechts ist der Gipfel.

Krater 2

Sonnenuntergang

schon am Vorabend faziniert b…

Tourenbeschreibung

letzter - und höchster - Streich in Bolivien.

Nach mehrstündiger Fahrt von La Paz nach Südwesten zur chilenischen Grenze beherrschen 3 Berge das Blickfeld. Sajama, der höchste Boliviens, und die Zwillingsvulkane Parinacota und Pomerape.

Der Aufstieg ins Basecamp auf ca. 5100m erfolgt durch faszinierende Lavalandschaft. Wir starten am nächsten Tag erst spät um 1/2 8. Zuerst flach, schon fast durchgehend auf Schnee, zum Sattel zwischen den Zwillingen, dann ein kurzes Stück zu Fuss bis der scheinbar endlose Hang zum Kraterrand beginnt. Das Ziel ist ständig in Sicht und kommt doch nur aüßerst langsam näher.

Zeitweise ist es so warm, dass ich ohne Überjacke und Handschuhe gehe, doch dann setzt starker Wind ein und es wird etwas ungemütlich, auch die Zehen werden kälter.

Schneesituation: hier ist es nix mehr mit der bis dahin gewohnten schön gleichmäßig glatten Oberfläche. Der Schnee beginnt "Zähne" zu zeigen, der Beginn des berüchtigten Büßereises. Mit Harscheisen geht das aber noch ganz gut. Dazwischen gibt es immer wieder kleinere Flächen von eingewehtem altem Presspulver.

Vom Kraterrand zum eigentlichem Gipfel wären es noch eine halbe Stunde und ein paar wenige Höhenmeter gewesen, Wind, Kälte und die fortgeschrittene Tageszeit lassen mich das ganze aber dort nach 8 1/2 h beenden. Heute ist es mir im gegensatz zum Huyana Potosi, wo ich auf ca. 5600m umkehren musste, gut gegangen.

Abfahrt: Vergnügen wars keines (Mini-Penitentes-Rattern und übelster Bruch im untersten Bereich), aber dafür geht es wesentlich schneller als zu Fuß.Bis auf ca. 50 hm Abfahrt bis zum Camp.

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