letzte Kommentare
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Datum
19.04.2026 09:43
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Verfasser
Martin P.
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Tour
Rax Langermann - mit Rennrad ab Mödling
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Kommentar
Wow echt cooles Unternehmen . Du hast meinen großen Respekt .Sehr spannende Bild...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Skitourenreise Chile, 27.10.2016, Helge Tschiedl
Llaima
Am Tag der Ankunft, lachte un…
Die Anreise zum Vulkan war oft nicht weniger spannend als die Skitour selber
Der Lonquimay, die Skitour vom Vortag
Als der Schneefall in der Sierra Nevada einsetzte
Sierra Nevada
für die die es konditionell wissen wollen, der Llaima lässt keine Wünsche offen
Endlich gehts auf Skiern weiter
Rechts Sierra Nevada, Mitte Lonquimay vom Llaima aus betrachtet
auf gehts zum Villarrica
und schon oben. Achtung da qualmts
Fire&Ice, bitte nicht abrutschen
schon wieder etwas entspannter
der Schwung muss sitzen
"
An dieser Stelle ein Dankesc…
Vom Quetropillan blick zum Villarrica
Der Osorno
"der wärs halt noch gwesen ;), an der Kuppe oben sind wir dann leider umgedreht"
Tourenbeschreibung
Ich war in diesem Herbst auch schon aktiv und auch wenn es für die Lawinensituation in diesen Regionen wohl eher unerheblich ist, ein guter Lückenfüller für den Oktober ist es allemal. Doch von Herbst war da keine Spur, frühlingshafte Gefühle waren hier eher angesagt.
Generell haben wir ( dank El Ninio ) aber leider einen recht Schneearmen Winter in Chile erwischt. Die Ski mussten man für diese Jahreszeit ungewöhnlich weit tragen. Aber irgendwo muss ja der Schnee runterkommen, was mich ein wenig für unseren Winter hier hoffen lässt :-).
Die Abfahrten waren auf jeden Fall genial. Eigentlich jedes mal Traumfirnverhältnisse, an 2 Tagen sogar überfrorener Boden mit einer leichten Pulverschicht drauf. Da kommt keine Pistenmaschine ran. Die beste Pistenpräparierung bekommt man immer noch von der Natur selber :-).
So machten wir uns auf am:
3. Oktober zum Lonquimay, mit 1200 HM die Einstiegstour
4. Oktober zur Sierra Nevada, an dem Tag hat es in der Nacht leicht geschneit und am nächsten Tag sind wir dann bei frischem Schnee los. Leider mussten wir ca.400 m vor dem Gipfel umdrehen, da der Nebel zu dicht war.
5. Oktober Llaima. Eine Mördertour mit 1900 HM. Dazu noch die extremen Weiten, die man, wenn man die Alpen gewöhnt ist, schnell mal leicht unterschätzt. Von weitem meint ma immer, "Da is ma doch glei obn". Die Ernüchterung folgt dann im laufe der Tour.
7. Oktober Villarrica. Mit unter ein Highlight auf dieser Reise. Der Besucherzahlen zur Folge wohl auch der Watzmann von Chile. Frühaufsteher sind hier klar im Vorteil, aber das muss man sowiso, möchte man einen schönen Firn zur Abfahrt haben. Oben dann Fire&Ice.
9. Oktober Quetrupillan. Das war eine meiner Lieblingstouren. Da es landschaftlich eine sehr sehr schöne Tour war. Vom Urwald bis zu den schneebedeckten Hängen des Vulkans.
10. Oktober Osorno. Leider mussten wir den Berg nach 2,5 h wegen den extremen Windverhältnissen abbrechen. Die Motivation war dann bei der 6.ten Tour auch nicht mehr so gegeben, dass man es übers Knie brechen müsste. Schöne Eindrücke haben wir an diesem Tag allemal gesammelt.
Insgesamt habe wir um die 6500 HM runtergerödelt, der eine mehr, der andere weniger. Leider habe ich nicht jeden Gipfel geschafft, aber das ist absolute Nebensache. Die Vulkane sind alle im Bereich von 2500 - 3150 Meter hoch, mit dem Llaima als höchstem Berg. Will man auf jeden Gipfel rauf muss man minimum 1200 HM bewältigen können, wobei man dabei noch nicht am Limit sein sollte. 1500 HM sollten problemlos zu schaffen sein. Denn die Weiten dort darf man nicht unterschätzen. Auf den Gipfeln weht meistens ein sehr frischer Wind. Die Hänge sind in der Früh meist brettlhart gefroren. Oft war auch ein Aufstieg nur mit Steigeisen möglich. Mit dem Wetter haben wir generell riesen Schwein gehabt, man hätte es mit Sicherheit auch schlechter erwischen können. :-).
Schee wars. I dats a nomoi mochn.