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Datum
06.04.2026 14:53
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Verfasser
Reinhard Hubner
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Tour
Weisskopfkogel und Sonnspitze
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Kommentar
Musst meinen Kommentar genau lesen - die HEIC Dateien und Windows scheinen das P...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Hühnerkrallkopf (2403 m), Wieselstein (2300m), 01.04.2012, Peter Scheiber
Tourenbeschreibung
Hervorragende Bedingungen haben wir bei der Tennengebirgs-Überschreitung vorgefunden. Wir waren zu zweit unterwegs und haben an diesem Tag niemanden am Tennabirg getroffen, nicht mal von Weitem gesehen. Zuerst dachten wir alle anderen Tourengeher sind "heiliger" als wir und gehen am Palmsonntag in die Kirche, während wir "Heiden" am Berg herumlaufen. Aber als ich all die Toureneinträge vom 1.4. hier gelesen habe, änderte ich kurzfristig meine Meinung... :)
Tourenverlauf:
- Aufstieg über Mahdegg und Griesscharte aufs Vordere Streitmandl; weiter über Hiefler, vorbei am Raucheck bis zum Hühnerkrallkopf;
- Ostseitige Abfahrt über 500 Hm ins Pitschenbergtal (wie in der Tourenbeschreibung von Albert Precht, "Happisch-Haus-Runde" in "Meine Spur"), mit der Ausnahme, dass wir nicht die direkte Gipfel-Einfahrt wählten, sondern zuerst über den nordseitigen Rücken abfuhren und erst dann Ri Ost drehten.
- Aufstieg über den Windischriedel, entlang des Sommerweges auf den Mittl. Wieselstein
- Abfahrt zwischen Nördl. Wieselstein und Knallstein nach Norden hinab nach Oberscheffau (siehe ebenfalls Tourenbeschreibung von Albert Precht, "Knallsteinumrahmung" in "Meine Spur")
Bedingungen während der Tour:
- die Neuschneemengen variierten zwischen 5 und 15 cm; großteils ganz ruhig gefallener, kalter Pulverschnee; lediglich im oberen Teil der Griesscharte und den Kammlagen am Wieselstein fanden wir Triebschneestellen vor, die zu meiden waren.
- Ausstieg aus der Griesscharte daher zu Fuß im Bereich des Sommerwegs (hier waren die Steigeisen sehr angenehm; wäre aber auch ohne gegangen);
- Während der Überschreitung dann mehrmals Ski an- und ausgezogen, da die Rücken und Gipfel meist abgeblasen waren;
- Querung westlich am Südl. Wieselstein vorbei war hart aber mit Harscheisen gut zu gehen
- das beste zum Schluss: die Abfahrten waren sensationell und an keiner Stelle "brettig", da wir praktisch nur ungebundenen Pulverschnee vorfanden
- ab der Schatzlhütte wurden die Bedingungen dann etwas "komplizierter", aber wir kamen praktisch mit Ski bis zur Schönalm auf 800 m, von dort zu Fuß nach Oberscheffau